Archive for the ‘UT Twee’ Category

Nicht schön, aber Eier gezeigt !

Freitag, Oktober 8th, 2010


Nachdem in der letzten Woche die Siegesserie gestartet wurde, waren Ute´s Jungs hungrig auf die nächsten drei Punkte. Antreten mussten die Männer von Twee in der Joeys-Pizza-Arena in Gaarden. Doch zusammen mit dem Anpfiff war die Hungrigkeit auch sogleich völlig verflogen. Die ersten 20 Minuten wurden zur Katastrophe. Fehlpässe, unnötige Ballverluste und Unruhen in den eigenen Reihen bestimmten das Spiel der Teutonen und so war es nur der Unfähigkeit der Gaardener Offensivabteilung und der Routiniertheit unseres Keepers Timmi zu verdanken, dass die Null hinten stehen blieb. Die Initialzündung für UT um endlich mit dem Fussball spielen zu beginnen, gab dann Tim Bohn in der 25 min mit einem Sahne-Freistoss von der rechten Seite, den Dirk aus 6 m nur noch ins Tor streicheln musste. Beflügelt durch die Führung, wirkte das Spiel von UT gleich viel gelöster, der Ball wurde ruhig und konzentriert von hinten herausgespielt und führte immer öfter zu guten Offensivaktionen mit mäßig erfolgreichem Torabschluss. So auch in der 35 min als Felix auf  Rechts freigespielt wurde, mit dem Ball in den Strafraum eindrang und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Durch den fälligen Elfmeter, sollte UT eigentlich mit einer beruhigenden 2:0 Führung in die Pause gehen……..  eigentlich!!!!!!    …….. denn das Problem an der Sache war, dass der Schiedsrichter, der die Situation gefühlt vom anderen Sechzehner aus betrachtete, anders interpretierte und den Teutonen lediglich einen Eckstoß zusprach. So mussten sich die Westring-Kicker zur Halbzeit mit einer knappen 1:0 Führung begnügen.

Nach einer klaren Ansprache des Coaches, hatte dieser für die 2.Halbzeit auch noch ein Ass im Ärmel. Der in der letzten Woche noch mit einer schweren Unterleibsverletzung ausgefallene Johannes, hatte nun wieder genuch Klöten in der Büxx um in den zweiten 45 min noch einmal für Schwung zu sorgen. Kurz nach Wiederanpfiff sollte sich diese Einwechslung auch schon bezahlt machen, als Ligaleihgabe Seppo eine seiner Ecken zum 2:0 verwerten konnte. UT Kiel war jetzt die spielbestimmende  Mannschaft und lies Gaarden nicht mehr zur Entfaltung kommen, was nach einer starken Einzelleistung des zweiten Ligamillionärs Axel und dem durch Dirk makierten 3:0 auch in zählbares umgesetzt werden konnte.

In der 70 min begann dann wieder eine kurze Schwächeperiode der Teutonen, in der die Gaardener erst durch einen geschenkten indirekten Freistoss, 9 Meter vorm Ut´er Kasten zum 1:3 Anschlusstreffer kamen und dann 4 min später, nach einer Unstimmigkeit in Ut´s Hintermannschaft sogar noch auf 2:3 verkürzen konnten.

UT merkte nun, dass auf Sparflamme in Gaarden nichts zu holen war und drehte in der letzten Viertelstunde wieder auf. Felix war es dann, der nach einer Ecke von Tim Bohn mit einem Flugkopfball zum vorentscheidenden 4:2 traf. UT kreierte jetzt eine Torchance nach der anderen und so kam Dirk, nachdem sich Johannes „Hodinho“ Funke zum wiederholten Mal auf der linken Seite durchsetzen konnte und maßgerecht servierte, auch noch zu seiner dritten Bude an diesem Tag. Die Gaardener hatten sich zu diesem Zeitpunkt längst aufgegeben und so  konnte UT durch Dodo, das Ergebnis in der Nachspielzeit noch auf 6:2 in die Höhe schrauben.

Es war alles in allem, keines der besseren Spiele von Twee, doch am Ende stimmte das Ergebnis und die Kiste Bier stand aufn Tisch. Was will man mehr?!?!

Hochverdienter 3:2-Sieg gegen Holtenau II

Montag, September 27th, 2010

Nach 3 Niederlagen in Folge wurde es für Twee Zeit an den erfolgreichen Saisonauftakt anzuknüpfen und wieder einmal einen Heimsieg einzufahren. Zu Gast war heute die ambitionierte Truppe der TuS Holtenau II. Und dass ambitioniert nicht übertrieben ist, war bereits vor Anpfiff zu sehen. Bevor sich auch nur die halbe Twee-Mannschaft zusammengefunden hatte, standen bereits 16 – einheitlich vom Sponsor eingekleidete - Holtenauer vor der Tür. Aber das sollte die Teutonen nur noch mehr motivieren und so ging ein flottes Kreisklassenspiel los, in dem UT nach leichten anfänglichen Schwierigkeiten spätestens nach 15 Minuten das Heft in die Hand nahm und dem Gegner kaum noch Raum zur Entfaltung bot. Man selbst kam vereinzelt zu Chancen – konnte diese aber nicht zur Führung nutzen. Dummerweise hatte die erste Halbzeit leider nicht nur 40, sondern 45 Minuten und so lag man nach kleinen Unaufmerksamkeiten zur Pause plötzlich mit 0:2 in Rückstand – völlig unverdient, wie sich die Zuschauer einig waren.

Nach der Halbzeitansprache des Trainer-Gespanns startete die zweite Halbzeit dann mit wütenden Angriffen der Teutonen und diese sollten alsbald auch durch einen Elfmeterpfiff des Schiedsrichters belohnt werden. Antreten durfte Dodo, ein bisher in seiner Karriere absolut sicherer Elfmeterschütze – zumindest nach eigenen Angaben. Leider konnte er das in diesem Spiel nicht bestätigen und hämmerte den Ball so weit über den Kasten, dass – ach egal. Trotz des Fehlschusses ließ Twee nicht nach und stürmte weiter nach vorne, was dann auch endlich mit dem Anschlusstreffer durch Elfmetergott Dodo in Erfolg umgemünzt werden konnte. Nur kurze Zeit später fiel dann auch der hochverdiente Ausgleich, als der aufgerückte Helge den Ball nach einer Ecke von Tim mit dem Kopf in die Maschen drückte.

UT aber gab sich mit dem einen Punkt nicht zufrieden und rannte – abgesichert durch eine starke Defensive – immer wieder an. Holtenau war stehend – oder häufig auch am Boden liegend – k.o. und konnte nur noch auf den Abpfiff hoffen. Doch der Aufwand der Teutonen sollte mit dem Siegtreffer durch den am heutigen Tage überragenden Tim belohnt werden. Obwohl er bereits Kilometer um Kilometer auf seiner linken Außenbahn abgerissen hatte, ließ er es sich nicht nehmen, den, sich etwas zu sicheren, Libero der Holtenauer unter Druck zu setzen und den Ball mit einer Fluggrätsche direkt von dessen Fuß zum 3:2 ins Tor zu befördern. Da kannte der Jubel – auch bei den Zuschauern – keine Grenzen mehr. Wegen überragenden Zeitspiels des Mannschaftsarztes Markus und des starken Innenverteidigers Torge (Trümmerbruch des Nasenknochens) kam dann auch der Schlusspfiff, ohne dass nochmal etwas vor dem Kasten von Jürgen anbrennen konnte. So wurde danach bei einigen Kisten Bier der, trotz des Rückstandes, hochverdiente Sieg gefeiert. Geiles Spiel Jungs!

Twee vs. Intertürk 5:1 (3:1)

Sonntag, August 8th, 2010

Jawoll, Jungs!

Endlich war es wieder soweit! Nach einer gefühlten Ewigkeit begann eine neue Saison für die tapferen Teutonen. Nach der vom Verband verordneten Neustrukturierung der Mannschaften wussten alle Spieler nach der doch recht kurzen Vorbereitung noch nicht wo sie stehen. Alles egal! Es durfte endlich wieder gegen, mit, trotz und aufgrund des Balles gespielt werden. Vorhang auf, Fenster sowieso und los geht’s!

Twee begann schwungvoll und ließ den Ball laufen. Probleme aufgrund nicht vorhandenem Eingespieltsein? Egal! Der Teutonenexpress presste vorwärts und machte den Gästen gleich klar, wer Chef in der Festung ist. Folgerichtig wurde die Führung durch einen satten Falchschutz ins lange Eck von Johannes erzielt. Die Hausherren ließen nicht locker und schenkten die Hergereisten reinen Wein ins Tor ein. 2:0 durch, der den gegnerischen Torwart derart kunstvoll überlupfte, dass sich der Ball vor Freude fast noch am Tor vorbei gedreht hätte. Die anwesenden Fans kamen auf ihre Kosten, die Anwesenden des gestrigen Grillen konnten das Geschehen auch so langsam ohne Kater genießen (allerdings nur im Schatten, wie man bei dieser Hitze auch noch Fußball spielen konnte, wird mir immer ein Rätsel bleiben). Die tieffliegenden Gänse über dem Prof. Peters Platz schienen ihre Spuren auf der Brille des Schiedsrichters hinterlassen zu haben. Anders lässt sich seine Sicht der Dinge beim Tor der Gäste nicht begründen. Beim Zuspiel war der Stürmer mindestens 5 Tausend Meter im Abseits. Zitat Kriegsminister: „EY Schiri, das war Abseits, Mann!“ oder in der Presseversion: „Herr Schiedsrichter, bei näherer Betrachtung der Sachlage war der Stürmer doch erheblich im Abseits und der Angriff hätte abgepfiffen werden müssen.“ UT ließ sich davon nicht schocken und Benny stellte den alten Abstand wieder her: 3:1! Kurz danach ging es in die Pause.

Die Hausherren wollten weiter ihr Ding spielen und taten es auch. Intertürk kam kaum vor das von Jürgen, der sich zwischendurch in Ruhe einen Grill in den Fünfer hätte stellen können. Da gerade kein tragbarer Grill verfügbar war, musste er weiter darben. War vielleicht nicht schlecht: Man stelle sich vor, ein Fernschuss hätte die Würstchen vom Grill gefegt…

UT hielt den Druck hoch und bestürmte das Tor des Gegners. Es dauerte nicht lange, bis sich wieder Erfolg einstellte: Diesmal stocherte Dirk den Ball über die Linie. Tor ist Tor und beim Jubel darf es schon etwas mehr sein als ein Kopfschütteln, Herr Schröder! Den Schlusspunkt markierte Eckhart mit dem 5:1 für die Teutonen. Am Ende durften sich Dirk, Johannes, Eckhart, Alex und Benny in die Torschützenliste eintragen. Die Frage, ob diese Mannschaft funktioniert, wurde beantwortet. Man versteht sich und die Motivation zusammen Fußball zu spielen, ist da. Wenn nun alle am Ball bleiben, steht einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Wege. Weiter so!

Saisonbericht Twee 09/10

Dienstag, Juni 15th, 2010

Viele verletzte Studenten

Nachdem Twee in der letzten Saison den Klassenerhalt am letzten Spieltag klar machte, sollte diesmal alles anders werden. Mit einigen Verstärkungen waren die Teutonen optimistisch den Verlauf der Saison komplett ohne Abstiegssorgen bestreiten zu können. Die Saison ging viel versprechend los, Twee konnte nach anfänglichem auf und ab den 5. Tabellenplatz erobern und halten. Nachdem man sich an die Höhenluft gewöhnt hatte, lag eigentlich eine ruhige Saison vor der Truppe. Leider machte sich wieder einmal die unzureichenden finanziellen Möglichkeiten unseres Traditionsvereins bemerkbar. Mit zahlreichen Bierkästen gelockt, verließ fast die gesamte Offensive die Mannschaft. Allein Dirk hielt uns die Treue. Nachdem wir bei den Abgängen das Modell Hertha-nach-Abstieg ausprobiert hatten, kam bei den Verletzungen das Modell HSV hinzu. Da den Beteiligten Kreuzbandrisse allerdings zu gefährlich waren, hielten sie es mit Muskelfaserrissen und Zerrungen. Die Personalsituation nahm so im Lauf der Saison schon groteske Züge an. Ein Spiel mit zwei Trainern auf dem Feld und unserem Kapitän Ralph als einzigem unter 30 stellte den unrühmlichen Höhepunkt dar. Nur mit Hilfe aus der Ersten, Dritten und den alten Herren konnte Twee den Spielbetrieb (fast immer) aufrecht erhalten.Unweigerlich nahm der Tabellenplatz das Modell Leverkusen an und Twee trudelte gen Abstieg. Zumindest ließ UT die Fans diesmal nicht bis zum letzten Tag zittern und sicherte den Klassenerhalt dank tatkräftiger Unterstützung aus den anderen Mannschaften am drittletzten Spieltag.

Die Saison bot den Zuschauern wieder armselige Niederlagen und großartige Siege. Voller Vorfreude sehen, insbesondere die Verletzten, auf die nächste Saison (hoffentlich mit einem größeren Kader).

UT Twee vs TSG Conc. Schönkirchen II (1:1) 2:3

Dienstag, Juni 15th, 2010

 Schöne Sache

Nach der Niederlage des direkten Abstiegskonkurrenten Heikendorf hatte Twee bereits vor dem letzten Spiel den Klassenerhalt sicher. Für die Gäste aus Schönkirchen ging es ebenfalls um nichts mehr (außer vielleicht um das Selbstwertgefühl). So konnte beide Teams ohne Druck und mit viel Spaß an das Spiel herangehen. Bei freundlichem Wetter entwickelte sich ein ansehnliches Spiel von beiden Seiten, dass die zahlreichen Fans entspannt verfolgen konnten. Twee begann mit einer jugendlichen Doppelspitze. Schniedel und Helge sollten den gegnerischen Verteidigern Knoten in die Beine spielen. Das Experiment von zwei Verteidigern im Angriff wurde also nicht wiederholt. Dafür hatten sich die Taktikfüchse fürs Ende einen echten Leckerbissen überlegt, dazu später mehr…

Tim wurde aufgrund von Blessuren geschont, Marius verlieh wie schon in den letzten Spielen dem teutonischen Mittelfeld die nötige physische Stärke. Erneut begann Sebastian im Tor der Hausherren und wurde in der zweiten Halbzeit durch Jürgen ersetzt. Hinten hielt Merli den Laden zusammen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die Twee unterstützt haben. Ohne euch hätten wir den Klassenerhalt nicht geschafft! Die Hausherren lieferten sich einen erfrischenden Schlagabtausch mit den Gästen aus Schönkirchen. Die weite Distanz in der Tabelle zwischen beiden Teams ließ sich nicht erkennen. Beide Mannschaften waren derart auf Augenhöhe, dass außer Merli kaum einem Teutonen auffiel, dass der Gegner nur mit zehn Mann spielte. Bedenklich! UT führte das Spiel an, musste jedoch in der 2. Halbzeit einen Doppelschlag der Gäste hinnehmen.

20 Minuten vor Schluss hatten sich die Verantwortlichen noch ein ganz besonderes Schmankerl für zwei Torleute ausgedacht. Sebastian durfte für Helge in den Angriff und der wiedergenesene Jan durfte für Schniedel an den Ball. Eine Doppel-Torwart-Spitze, das hatte schon historische Dimensionen! In der Offensive ging dementsprechend nicht mehr viel für die Teutonen. Die beiden Offensiv-Schlussmänner genossen den Ausgang an der Frischluft, taten sich beim Verwerten der Zuspiele des Mittelfelds jedoch sichtlich schwer. Die Mannschaft und Zuschauer nahmen es mit Humor. Seb verkürzte noch auf 2:3, mehr war für Twee allerdings nicht drin. Da der Klassenerhalt bereits sicher war, störte das aber keinen wirklich. UT machte sich schick für das anschließende Grillen und 2 Torleute verließen den Platz mit einem besonderen Grinsen auf dem Gesicht. Das war geil, Jungs!

TSV Russee II vs. UT Twee 0:1 (0:1)

Samstag, Mai 22nd, 2010

JAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!11111

Nach den letzten Wochen der Pleiten ging es für die Teutonen an diesem Tag zum Zweitplazierten aus Russee. Verstärkung bekam Twee mit Jan und Sebastian aus der Ersten und Bohn, Marius und Jürgen aus der Dritten und Atze und Schniedel. Vielen Dank euch! Der erste Schock ereilte unsere Kicker noch vor dem Anpfiff: Ulf zog sich beim Warmmachen einen Muskelfaserriss zu und fällt für den Rest der Saison aus. Ganz, ganz bitter. Gute Besserung! Dank der Verstärkung kann man sagen, dass Twee die beste Mannschaft seit langem auf dem Rasen präsentieren konnte, aber sollte es reichen?

Das Spiel begann. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Dank der Verstärkung brachte Twee eine ordentliche Portion physische Stärke in die Mittelfeldkämpfe. Bälle wurden nicht einfach vergeben und bei Ballverlust sofort energisch nachgesetzt. Wirklich schön anzusehen! Die verstärkte Offensive nahm die daraus resultierenden Bälle an. Jan, Dirk und Schniedel rannten jedem Ball hinterher und setzten die Hausherren unter Druck. Überhaupt war der Einsatz der Gäste an diesem Tag nur mit dem Wort SAUGEIL zu beschreiben. Hinten hielt Helge gewohnt souverän die Abwehr zusammen. Benny sorgte mit seinem meiner Meinung nach bestem Saisonspiel, dass viele Steilpässe ihren Abnehmer nicht fanden. Stießen die Russeer doch einmal durch den Teutonischen Abwehrriegel (was trotzdem noch zahlreich passierte) fanden alle Abschlüsse in Sebastian ihren Meister. Mit einer souveränen Abwehrleistung, körperbetontem Spiel im Mittelfeld und gefälligen Offensivaktionen verwöhnten die Spieler die angereisten Fans und kauften den Gastgebern den Schneid ab. Als dann eine der Offensivaktionen von Atze erfolgreich vollendet wurde, war jedem klar, dass hier mehr als nur ein Unentschieden drin war! Russee wollte die Punkte nicht hergeben und drängte UT tief in die eigene Hälfte. Kaum noch konnte für Entlastung der Defensive gesorgt werden, der Ausgleichstreffer schien unausweichlich. Besorgte Blicke von Trainer und Fans auf die Uhren… Das Bollwerk Twee hielt jedoch stand. Wieder und wieder verliefen die Angriffsbemühungen der Gastgeber im Sand. Die Gäste erholten sich von der Drangphase der Russeer und spielten die Restzeit (mehr oder weniger) souverän herunter.

Dieses Spiel braucht kein Fazit! Das war Fußball, wie wir ihn lieben! So halten wir die Klasse! Weitermachen!

PTSK Holstein II vs. UT Twee 2:0 (1:0)

Sonntag, Mai 16th, 2010

Wär ich der Ball, ich würde kotzen!

Nach nur zwei Tagen der Regeneration ging es für die Teutonen erneut um 3 Punkte. Diesmal bei den Jungs von der Post oder Telekom oder so was. An der Personalsituation hatte sich nichts geändert, so dass der Spielbetrieb von Twee erneut nur mit tatkräftiger Unterstützung aus der Dritten möglich war. Vielen Dank nochmal dafür! (Eigentlich kann man sagen, dass heute die Dritte mit ein paar Leuten aus der Zweiten gespielt hat.)
Zum Spiel: Die Schulz-Brothers rührten hinten Beton an und ließen mit langen Bällen die Teutonen Angriffe starten. So weit, so gut. UT und die Hausherren lieferten sich ein ansehnliches Scharmützel mit leichten Vorteilen für die Postboten. Twee machte sich erneut mit vielen Fehlpässen in der Vorwärtsbewegung das Leben schwer und lud die Gastgeber zu Kontern ein. So war es nicht verwunderlich, dass man mit einem Gegentor in die Kabine ging.
In der zweiten Hälfte erhöhten die Gäste den Druck und brachten die Heimmannschaft das eine oder andere mal in Verlegenheit. Wegen einem unberechtigten Abseitspfiff wurde ein vielversprechender Angriff abgepfiffen. Erst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu… Letzteres sollte uns treu bleiben. Holstein erhöhte nach einer unglücklichen Aktion auf 2:0, UT stemmte sich gegen die Niederlage. Fast wären unsere Kicker für ihr Engagement belohnt worden, aber ein Schuss von Lutz klatschte gegen die Latte. Nicht nur die mitgereisten Fans hatten den Ball wohl schon im Netz zappeln sehen, denn kein teutonischer Angreifer sah sich in der Lage nachzusetzen. Am Ende blieben wieder einmal null Punkte. Dabei wäre einer mehr heute nicht unverdient gewesen.

SC Fortuna Wellsee II vs. UT Twee 4:1 (2:1)

Freitag, Mai 14th, 2010

Trainer am Seitenrand: 0, Trainer aufm Feld: 2

Die Schicksalsgöttin meinte es nicht gut mit Twee an diesem Tag. Unsere Ballstreichler mussten am heiligsten aller Feiertage auf den Bolzplatz, um den Gegnern das Fürchten zu lehren. So kamen auf unserem bedauernswertem Jörger sage und schreibe 16 Absagen zu. Mit Müh und Not schusterte er trotzdem ein Team zusammen und auf gings nach Wellsee!

Da unser Lokalreporter mit Bollerwagen und etwas Verspätung aufbrach, ist die folgende Darstellung der ersten Habzeit aus den zeitnahem Nachrichten von Live-Kommentator Seb entstanden: Ich zitiere: 11 Minute: „0:1 Raller“, 15 Minute: „1:1 :(“ und 41 Minute: „2:1 :( :(“.

Die 2. Halbzeit war schon in vollem Gange als unser Schreiberling endlich mit leichtem Alkoholpegel eintraf. Die nachfolgenden Beobachtungen sind, wenn nicht anders angegeben, leider nicht fiktiv. Eventuelle Ähnlichkeiten mit realen Personen, Vereinen, Spielen oder Ereignissen sind leider auch kein Zufall und somit vollkommen beabsichtigt. Die Zuschauer durften ein „ansehnliches“ (Zitat Kata) miterleben. UT mühte sich nach Kräften, Struktur ins Spiel zu bringen. Es gelang jedoch nur teilweise. Die Hausherren hatten die zwingenderen Chancen. Obwohl vorher eigentlich nicht mehr als möglich eingestuft, erreichte der Personalmangel ganz neue Höhen. So standen gegen Ende des Spiels 2 Trainer auf dem Rasen, um den jungen Hüpfern mal zu zeigen, wie mans richtig macht. Dankeschön an dieser Stelle an Butzi! Schade, dass der Freistoß nicht drin war. Wellsee nutzte Abwehrfehler der Gäste konsequent aus und erspielte sich teils aus dem Spiel, teils nach Standardsituationen eine komfortable Führung. Für unsere Teutonen war an diesem Tag nichts zu holen. Interessiert schaut ganz Twee auf den Samstag. Wird die Negativserie endlich reißen? Wird diesmal der Platzwart mitspielen müssen? Muss Jörger wieder mit Jürgen um die Wette den Bauch einziehen? Alle diese Fragen werden am Samstag beantwortet. Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt „UT blockt“. Kirk Ende!

UT Twee – KMTV (0:0) 0:1

Dienstag, Mai 4th, 2010

 

SCHIEß IHN DOCH REIN, MANN!

 

Wieder einmal war der Sand in der Arena des Lebens und Sterbens für unser Gladiatoren angerichtet… (oder so ähnlich). Am heutigen Tag ging es gegen den direkten Tabellennachbarn von DJK und um Wiedergutmachung für das desaströse Ergebnis gegen Gaarden. Über die Personalsituation muss nichts mehr gesagt werden. Vielen Dank an Schniedel und Atze für die Aushilfe in der Offensive. Die kritischen Gutachter an der Seitenlinie konnten sich zunächst an wenig erfreuen, das Ähnlichkeit mit Fußball hatte. Das kennt man bereits, aber ob man sich jemals daran gewöhnen wird, sei hier mal dahingestellt. Beide Teams bestachen vor allem durch eine hohe Fehlpassquote, auch wenn hier und da mal eine Passstafette gelang und teilweise sogar etwas Tempo in den Spielzügen lag. Zu wirklich zwingenden Chancen kam es in der 1. Halbzeit jedoch nicht. Die Zuschauer sollten dafür im zweiten Durchgang jedoch entschädigt werden.

Dieser begann dem Ersten nicht unähnlich. Offensivbemühungen auf beiden Seiten erbrachten zunächst keine Früchte. Auch diesmal sollte wieder eine Fehlerkette zum ersten Torerfolg führen. Ralph verlor nach in der Vorwärtsbewegung nach einem Missverständnis den Ball (ich sag ma, die Sonne war schuld). Im direkten Gegenzug tauchte Helge durch den folgenden Steilpass unter durch (hm… Gegenwind wars wohl…) und der nun völlig alleingelassene Angreifer der Gäste schob die Kugel sorglos an unserem Schlussmann vorbei. Dumm gelaufen. Anders als in der letzten Begegnung beließ es Twee allerdings bei diesem Patzer (da soll nochmal jemand sagen, wir wären nicht lernfähig). Im weiteren Verlauf der Partie setze sich die UT Offensive immer wieder in Szene. Die Fans am Rand wurden mit – man glaubt es kaum – Torszenen im Minutentakt verwöhnt! Aber weder Präsi, Helge, Atze (Lattenschuss) noch den anderen Kämpfern war ein Treffer vergönnt. So gingen die Hausherren auch an diesem Tage leer aus. Positiv gesagt, gab es an diesem Spiel außer dem geschenkten Gegentor und der desaströsen Chancenverwertung nicht viel zu meckern. Es wurde gerackert, gegen und manchmal sogar mit dem Ball gearbeitet und vor allem wieder Torchancen her ausgespielt (man sollte an dieser Stelle über eine feste Verpflichtung von Offensivwirbler Atze nachdenken – zumindest als Vorbereiter). An diese Leistung lässt sich anknüpfen, dann werden auch die Ergebnisse wieder stimmen (wer sich wundert, warum das Fazit so positiv ausfällt: Ich sitze gerade auf der Terrasse und die Sonne scheint).

TuS Gaarden vs. UT Twee 5:0 (3:0)

Sonntag, Mai 2nd, 2010

Weder Fisch noch Fleisch!

Nach zahlreichen Absagen blieben noch 11 Teutonen übrig für die heutige Schlacht in Gaarden. Mit Unterstützung von Schniedel und Howie kam Twee letztendlich noch auf 13 Spieler. Zum Haareraufen! In besserer Besetzung zeigten sich die Zuschauer: Neben den Invaliden, kamen Timmi und Sebastian, um das folgende Desaster anzugucken.
Die Gäste begannen engagiert, ohne jedoch die UT-typische Spielweise mit vielen Fehlpässen und Annahmefehlern zu verzichten. Der Platz tat sein übriges dazu. Trotzdem gelangen einige Spielzüge und die Partie blieb ausgeglichen. Gaarden wurde stärker, UT baute ab. Es kam, wie es kommen musste: Ein Fehler, ein schneller Pass und ein gegnerischer Angreifer netzte aus einer klaren Abseitsposition ein. Die Heimherren schienen Gefallen an dieser Art der Spielzüge zu haben und wiederholten ihn noch zwei mal. UT hatte dagegen, warum auch immer, nichts einzuwenden. So stand es nach 30 Minuten bereits 3:0. Man soll ja nie ohne Gastgeschenke erscheinen… Die Zuschauer wanden sich langsam ihren isotonischen Sportgetränken zu. Leider waren die mitgebrachten Mengen jedoch leider nicht ausreichend, um das Spiel erträglicher zu machen! UT verrannte sich weiterhin in Fehlpässen und Ungenauigkeiten. Gaarden brauchte nicht viel, um dagegen zu halten. Mit 3:0 noch gut bedient, ging es in die Halbzeit.
Den Mitgereisten schwante nichts Gutes beim Wiederanpfiff. Twee schaffte es nicht das Spiel an sich zu reißen. Die Gäste wurden jedoch nicht in der eigenen Hälfte festgesetzt. Bei den Offensivbemühungen fehlte es im Abschluss allerdings immer an etwas Glück und Absprache. Besser machten es die Hausherren, die unserem bemitleidenswerten Jürgen noch 2 Tore einschenkten und den Sack damit endgültig festzurrten. Viel mehr ist zu diesem Debakel nicht zu sagen. Falls der Herr Löhner irgendwann noch einmal wieder ins Internet findet, kann man auch Bilder dieser Glanzleistung begutachten.